Ein neues Kapitel beginnt

Einige Wochen ist es nun schon her, seit ich mich auf das neue Abenteuer und Leben in Australien eingelassen habe. Zeit, die ersten Wochen in denen definitiv so einiges los war, Revue passieren zu lassen. Neben den administrativen Aufgaben und der Suche nach einem neuen Job, blieb auch einige Zeit, die neue Umgebung kennen zu lernen, sowie für einen kurzen oder auch mal etwas längeren Ausflug.

Einer dieser Ausflüge führte mich Mitte Januar für einen Tag nach Philip Island. Zunächst auf einer einstündigen Bootsfahrt entlang der Steilküsten bis zum »Pyramid Rock« und später zu Fuß durch den »Phillip Island Nature Park«. Die berühmte »Penguin Parade« – Zwergpinguine (Eudyptula minor), die bei Anbruch der Dunkelheit an Land watscheln – war weder geplant, noch notwendig, zeigte sich mir doch auch schon bei Tageslicht ein kleiner Pinguin, der frühzeitig sein Nest verlassen hat.

Über das verlängerte letzte Wochenende im Januar (»Australia Day«) ging es nach Tasmanien. Der gleich am ersten Tag geplante Ausflug auf den »Mount Wellington« fiel leider den schlimmen Waldbränden zum Opfer, die zu dieser Zeit überall auf der Insel wüteten. Sämtliche Zufahrtswege waren an diesem Tag gesperrt. So nutzten wir den Tag zur Erholung von unserem sehr frühen Flug und natürlich zur Erkundung Hobarts: Frühstück am »Salamanca Place«, Besichtigung des Hafengeländes, eine Whiskey- und Cider-Probe in der »Lark Distillery«, und der späte Spaziergang durch den »St Davids Park« hinauf zum historischen »Battery Point« mit seinen alten, im Kolonialstiel errichteten Häusern.

An Tag zwei ging es weiter zum »Freycinet National Park«. Unterwegs dorthin machten wir auch Halt im wunderschön gelegenen Weingut »Devil’s Corner«. Ein Stopp hier ist kein zwingendes Muss – außer für Reisende, die es nicht eilig haben, und Weinliebhaber! Wir gehörten zu beiden Spezies und genossen neben einer Weinprobe auch das hervorragende Essen. An unserem Tagesziel angekommen, erkundeten wir am späten Nachmittag noch den Nationalpark und entspannten an der wunderschönen und zu dieser Zeit fast menschenleeren »Wineglass Bay«.

Tags darauf führte uns unsere Reise weiter in den »Cradle Mountain-Lake St Clair National Park«. Auf zwei Wanderungen zeigte sich uns die Tier- und Pflanzenwelt an diesem Ort von ihrer schönsten Seite. Neben Pademelons, Echidnas und Wombats zum ersten Mal auch die etwas giftigeren Arten des Landes.

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