Riga und Sigulda

Nach Warschau, Litauen, Madrid und Moskau sollte dieses Jahr die schöne Hauptstadt Lettlands unsere Landkarte ergänzen.

Die Altstadt Rigas lässt sich gut an einem Tag erkunden. Meine persönlichen Höhepunkte waren die Besichtigung des erst vor wenigen Jahren wieder aufgebauten Schwarzhäupterhauses, das sicherlich eines der schönsten Gebäude dieser Stadt ist, und der Blick auf die Stadt vom Kirchturm der St. Peter und Paul Kirche. Orte zum Verweilen gibt es reichlich – Restaurants, Bars und Kaffees bieten viele Sitzmöglichkeiten im Freien um das ruhige Treiben und das spätsommerliche Wetter zu genießen.

Am darauffolgenden Tag fuhren wir mit dem Bus nach Sigulda, einem kleinen Dorf am Rande des Nationalparks Gauja. Neben einigen Burgruinen, die man entlang ausgewählter Routen erkunden kann, zählte für mich die Fahrt auf der Rennrodel- und Bobbahn zum eigentlich Höhepunkt des Tages. Mit rund 85km/h rasten wir in einem Sommer-Bob auf Rädern die Strecke hinunter – auch wenn die Fahrt nur in etwa eine Minute dauert, ist die Ausschüttung von Endorphinen garantiert. Die Weltcupbahn, auf der u.a. die deutsche Teamstaffel mit Felix Loch und Natalie Geisenberger 2015 Gold bei den Rennrodel-Weltmeisterschaften gewannen, zählt zu den wenigen ihrer Art, die auch von Nicht-Profisportlern genutzt werden kann.

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