Elbsandsteingebirge und Dresden

Lange überlegten wir, wo wir unser diesjähriges Wanderwochenende verbringen wollten. Am Ende entschieden wir, dieses Jahr in Deutschland zu bleiben, denn es zog uns alle mal in den Nationalpark Sächsische Schweiz.

Am frühen Samstagmorgen starteten wir vergangenes Wochenende unsere Tagestour am Elbufer der Stadt Wehlen. Von dort ging es auf dem »Malerweg« in der morgendlichen Stille zunächst steil hinauf, bis wir einige Zeit später die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit der Sächsischen Schweiz erreichten: die Basteibrücke. Über die 76,5 m lange wunderschön gelegene Steinbrücke gelangt man zur Ruine der Felsenburg Neurathen, die ebenfalls einen Besuch wert ist.

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Elbsandsteingebirge von der Felsenburg Neurathen

Als etwas weniger spektakulär sollte sich der Amselfall erweisen. Denn obwohl es in der Nacht zuvor noch sehr viel geregnet hatte, konnte man nicht wirklich von einem Wasserfall sprechen – es entsprach viel eher einem kleinen Rinnsal. Das halbe Kameraequipment habe ich ergo umsonst den ganzen Tag mit mir herumgetragen.

Auf unserer rund 25 km langen Wanderung (my tour on Komoot) durch den Nationalpark sahen wir imposante Felsformationen und viele weitere schöne Naturerlebnisse. Eines davon war der Abstieg durch die Wolfsschlucht am Hockstein hinunter ins Polenztal, ein anderes die beeindruckende Gautschgrotte nahe Hohnstein. Am Elbufer des Kurort Rathens genossen wir am späten Nachmittag noch das herrliche Sommerwetter, bevor es entlang der Elbe zurück nach Stadt Wehlen zu unserem Ausgangspunkt ging.

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Elbufer zwischen dem Kurort Rathen und Stadt Wehlen

Den Sonntag verbrachten wir in der sächsischen Landeshauptstadt – ein Wiedersehen mit dieser tollen Stadt, nach über sieben Jahren. Heute war zudem noch der letzte Tag des Stadtfestes. Insofern war in der ganzen Stadt richtig viel Unterhaltung geboten und man »swingte« manchmal auch einfach durch die Stadt. Unverhofft kamen wir so übrigens auch zu einer interessanten Führung durch den sächsischen Landtag und den Plenarsaal. Natürlich durfte bei dem tollen Wetter aber auch ein Besuch der Kuppel der Dresdner Frauenkirche und die Besichtigung des Zwingers nicht fehlen.

 

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