Mount Field National Park

Tag 1: Die Schöne

Am Montag – es war erneut ein wunderschöner Herbsttag – erwartete mich eine eher moderate Wanderung (my tour on Komoot), die dafür aber landschaftlich umso abwechselnder war. Der Weg führte mich zunächst durch Regenwald. Immer wieder kam ich dabei an mehreren kleineren Seen wie beispielsweise dem »Beatties Tarn« oder »Lake Nicholls« vorbei, bevor das Gelände alpiner wurde, und ich über Felsbrocken bis hinauf zum »Mt Field East« (1274 m) kletterte. Die Aussicht von hier oben war toll, wurde aber später noch von dem Ausblick am »Seagers Lookout« überboten.

Weiter ging es nun durch ein Hochmoor auf einem neu erstellten, schmalen Holzsteg. Diese sogenannten »Boardwalks« finden sich immer wieder in Tasmanien und erleichtern zum einen den Weg durch die Moore und verhindern zum anderen zu große Umweltschäden durch die Vielzahl an Wanderern.

Der Sonnenuntergang am Ufer des »Lake Fenton« rundete diesen unvergesslichen Tag schließlich ab. Auch wenn dies bedeutete, dass es teilweise ein Stück bei Dunkelheit durch den Wald zurück zum Parkplatz ging.

Lake FentonSonnenuntergang am »Lake Fenton«

Tag 2: Die Stille

An meinem zweiten Tag standen am Abend 23 km zu Buche. Obwohl es nicht meine längste Tour auf dieser Reise war, so war es aufgrund der Beschaffenheit der Wege doch die anstrengendste.

Doch von vorn. Ich startete diesen unvergesslichen Tag früh morgens am »Lake Dobson«. Der erste Höhepunkt des Tages ließ nicht lange auf sich warten: am »Lake Seal Lookout« hatte ich einen wunderschönen Blick auf den gleichnamigen See und meine Route vom Vortag. Es folgte der steile und felsige Aufstieg zur »Rodway Range«. Von nun an begleitete mich fast dauerhaft ein toller Ausblick über Berge und Tal. Bis zum 1335 m hohen Gipfel des »Mt Field West« und damit höchstem Berg des Nationalparks, zog sich der Weg jedoch noch eine Weile. Der fantastische Ausblick, den ich von hier oben genießen durfte war es aber allemal wert.

Statt nun aber den gleichen Weg einfach wieder zurückzulaufen, wie es die Tour-Beschreibung eigentlich vorsieht, wählte ich kurzentschlossen und nach einem prüfenden Blick auf die Uhr den Weg über den Newdegate-Pass hinunter zum gleichnamigen »Lake Newdegate«. An dessen Ufer angekommen genoß ich ein letztes Mal die Stille und Einsamkeit, die mich fast den ganzen bisherigen Tag begleitete (bis hierher sind mir und das relativ zu Beginn der Tour nur sieben Personen begegnet).

Lake NewdegateAm Ufer des »Lake Newdegate«

Vom Ufer aus führte mich der »Tarn Shelf Track« auf einer wunderschönen Strecke anschließend zurück zu meinem Ausgangspunkt. Meine Tour im Detail findet ihr wie gewohnt auf Komoot.

Tag 3: Die Leichte

Am Mittwoch, den 25. April war Nationalfeiertag in Australien – »ANZAC Day«. Dementsprechend gut besucht war auch der Nationalpark.

Da ich am späten Nachmittag meinen Mietwagen in Hobart zurückgeben musste, suchte ich mir mit dem »Three Falls Track« (my tour on Komoot) eine relativ einfache Wanderung heraus. Es ging vom Besucherzentrum aus, wie der Name der Wanderung es schon erahnen lässt, zu drei unterschiedlichen Wasserfällen, wobei gleich der erste – die »Russel Falls« – am spektakulärsten war. Ein kleiner Abstecher vom offiziellen Pfad führte mich hier direkt an den Fuß der ersten Kaskade, wo ich ungestört von den Menschenmassen fotografieren konnte.

Die »Horseshoe Falls« waren nichts Besonderes, dafür waren aber die »Lady Barron Falls«, der dritte und letzte Wasserfall der Tour, nochmals sehr schön.

Russel FallsRussel Falls

Lady Barron FallsLady Barron Falls

2 Antworten auf “Mount Field National Park”

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